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Unter uns

Johannes Palm · Mai 28, 2019 · Begrüssung · 0 comments

Am 07. Juni findet der dritte „First Friday“ in Andernach statt. Das Motto der Veranstaltung lautet „Made in Andernach“ und bildet den passenden Rahmen für eine Foto-Ausstellung, die in den Vitrinen der Stadthausgalerie zu sehen ist. Von Johannes Palm werden acht Personen portraitiert, die ihren Lebensmittelpunkt in Andernach haben. Die Textbeiträge fassen Aussagen auf der Grundlage von vorbereiteten Interviews zusammen und weisen mit ihren Überschriften auf das beschriebene Thema zum Portrait hin.

Unter Made in Andernach „Glück“ beschreibt eine junge Dame, wie sie die Zeit vor und nach einer Hirnaneurysma-OP empfindet und welche Änderungen sich in ihrem Leben seitdem eingestellt haben.

Ein bekannter Andernacher resümiert unter „Lebenskunst“ seine beruflichen und privaten Stationen sowie seine Motive für die zahlreichen Berufswechsel.

„Kampf“ bedeutet nicht immer nur eine Auseinandersetzung oder kriegerische Handlungen, kann jedoch darauf beruhen. Ein Afghanistan-Veteran kämpft sich mit einem Posttraumatischen Belastungssyndrom in sein Leben zurück.

Entspannter, aber nicht weniger Interessant ist die Story einer Gastronomin, die sich durch einen glücklichen Zufall mit ihrem Freund aus München in Andernach niederlässt und sich ihre Bühne der „Gastfreundschaft“ gebaut hat.

Ein sehr heimatverbundener Andernacher bekommt nicht nur weltweite Resonanz nach einem seinen zahlreichen Auftritten. Unter „Kreatives mit kulturellem Wert“ berichtet ein Bankkaufmann und Liedermacher über seine Motive und Karriere. Justin ist ein 14-jähriger Junge, der an einem inoperablen Hirntumor leidet. Tatkräftige und ehrenamtliche Unterstützung erhält er von einer Person, die sich aus reiner „Nächstenliebe“ das Ziel gesetzt hat, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und zu finanzieren, die eine würdevollen Krankheitsverlauf für Justin und seine Familie gewährleistet.

„Angst“ und Depressionen sind Begriffe, die inflationär verwendet werden. Es entsteht subjektiv das Gefühl, das die Anzahl der Betroffenen rapide steigt. Wie paradox es ist, sich zu isolieren, obwohl man sich nichts mehr wünscht als eine empathische Person, die aus diesem Zustand heraushilft, wird in diesem Text aufgeführt.

Sich für ein Kind mit Down-Syndrom zu entscheiden erfordert sehr viel „Mut“. Es wird gezeigt, wie ein Abtreibungstermin herangetragen wird, ohne dass man jemals die Absicht dafür gezeigt oder geäußert hat. Wie sich das Kindchen schon im Mutterleib wehrt, wie bereichernd der Erdenbürger für das gesamte Umfeld ist und welche Rolle Gott dabei nach Auffassung der Mutter spielt, ist in diesem Portrait zu lesen.

Während der Eröffnung der Ausstellung werden die beschriebenen Personen dialogbereit anwesend sein. Die Ausstellung soll nach vier Wochen weitergetragen werden und es hat bereits ein  Gastronomiebetrieb Interesse daran gezeigt. Im weiteren Verlauf sollen noch weitere 32 Personen portraitiert werden, um im Jahr 2020/2021 ein Buch mit dem Titel „Unter uns“ herauszugeben.

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